Zeit, in dir
Jahre, Tage und Nächte tragen wir
unaufhaltsam dichter Wind
der sich öffnet und zuschlägt
und wieder
andersherum weht
aus seiner Satteldecke treten die Opfer und Henker
aus Seiner die Zufälligkeit heraus
aus tausenden Linien, noch mehr Linien
ein Kreuzweg folgt dem nächsten
hinterlässt das Kreuz, allein den Weg
einsam die Zeit
reine Vergangenheit
zerknüllt und zerrissen
eingewickelt in (dem Gedächtnis) fürsorgliche Hände
eine im Stillstand rollende Kugel
holprig und lautlos
ein Hauch, ein Atem, ein Knochen
brummt, knistert, bricht
ringende Zeit und holzige Haut
ziehen sich an
durch die ewig lange Kugelbahn